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Marl, die Dritte.

Zum dritten Mal Marl heisst, das dritte Mal Grimme-Preis nominiert. Nach dem „Kongomüller“ und „MdB. Abgeordnet in den Bundestag“ ist „Buchenwald. Nächste Generation“ , die Produktion von 2016 für den aktuellen Grimme-Preis nominiert. Freude, Freude, Freude.

Einladung zur Preview

„Buchenwald. Nächste Generation“
Preview und Sendetermin

Nach Dreh, Schnitt und Abnahme die finalen Termine:

Durch die Vermittlung und Hilfe der Gedenkstätte Buchenwald gibt es in Weimar eine Preview unseres Films, und zwar ist diese am 28. Mai um 18.00 Uhr – der Eintritt ist frei.

Lichthaus Kino im Straßenbahndepot, Am Kirschberg 4, 99423 Weimar

Der Sendetermin unseres Films ist am 31. Mai um 22.20 Uhr auf 3sat.

Hier der Link auf die 3sat-Website zum Film:

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/186309/index.html

Und hier die Einladung zur Preview:

Preview in Weimar

Voilà!

Arbeit unter dem Mikroskop

Stefanie Masnick
Leiterin der Restaurierungswerkstatt

Julia Gerberich begleitet als Praktikantin seit August 2015 die Entstehung des Films „Buchenwald. Die nächste Generation“. Für den Blog trifft sie Mitarbeiter der Gedenkstätte Buchenwald.

Es sind die kleinen Dinge die berühren: Ein improvisierter Kamm, ein handgefertigtes Schmuckstück, eine Erkennungsmarke. Die Restaurierungs-werkstatt der Gedenkstätte Buchenwald ist voll davon. Regale, Tische, Ablageflächen: Wo man hinsieht werden die kleinen Gegenstände sorgsam gehortet. Und dabei befindet sich hier nur ein kleiner Teil der vielen Dinge, die hier auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald gefunden wurden und weiterhin gefunden werden.

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Eröffnung der neuen Dauerausstellung Buchenwald




Die neue Dauerausstellung (hier Fotos vom Aufbau) der KZ Gedenkstätte Buchenwald ist am 17. April eröffnet worden. Das rote Band zerschnitt die Kulturstaatsministerin Frau Dr. Monika Grütters gemeinsam mit Volkhard Knigge und Bertrand Herz. Für uns bedeutete diese Datum auch: letzter Drehtag für unsere Fernsehdokumentation „Buchenwald. Nächste Generation“. Der Sendetermin wird der 31. Mai 2016 um 22:20 Uhr auf 3sat sein. Ein von uns produzierter Beitrag für die 3sat Kulturzeit über die Eröffnung gibt auch einen ganz kleinen Vorgeschmack auf unseren Film: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58511

Ein weiterer Link auf die 3sat Website weist bereits auf die Ausstrahlung und das Projekt selbst hin: https://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/186309/index.html

Der Link auf die Website der Gedenkstätte Buchenwald zum Thema neue Dauerausstellung ist hier: http://www.buchenwald.de/1452/

Das Buchenwald-Projekt in Radio

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Für die Sendung Zeitfragen von Deutschlandradio Kultur ergab sich für mich die Chance über die Dreharbeiten des Filmprojekts Buchenwald und zu den Fragen der Darstellbarkeit des Grauens und der (vermeintlichen?) Authentizität des Ortes, also des ehemaligen KZ`s, im Rahmen eines Features zu reflektieren.

Die Regie hatte Giuseppe Maio und der Redakteur ist Winfried Sträter.

Die Sendung lief am 09. April 2016 und ist hier weiterhin zu hören:

http://www.deutschlandradiokultur.de/historisierung-des-holocaust-wie-heute-noch-das-grauen-in.976.de.html?dram:article_id=350335

Ivan Ivanji – ehemals Zeitzeuge

IvanIvanji

„Ich bin sehr ungern Zeuge jener Zeit, die stets gemeint ist, wenn man mich als Zeitzeugen aufruft, um Aussagen zu machen. (…) Anfangs verstand ich es als Bezeichnung von Menschen, die den Holocaust persönlich erlebt und überlebt haben. Es gibt unendlich viele Berichte von Zeitzeugen, viele vor allem mit Beschreibungen wie schrecklich das war. Meine Teilnahme an den Versammlungen oder Gesprächen mit unterschiedlichstem Publikum natürlich inklusive. Allmählich aber klingt mir, was wir zu bezeugen haben, einfach wehleidig.

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© Sabrina Wohlfarth, Sammlung Gedenkstätte

Philipp Neumann-Thein
Leiter der Öffentlichkeitsarbeit

Seit dem letzten Sommer begleite ich nun schon als Praktikantin die Entstehung des Films „Buchenwald. Nächste Generation“. Schon vor dem ersten Drehtag habe ich mir versucht vorzustellen, wie es sein würde an diesem Ort zu arbeiten. Denn dieses Gelände, diese Lücke, die hier in den Wald geschlagen wurde ist untrennbar mit den Verbrechen verbunden die hier begangen wurden. Von der ‚Aura‘ des Ortes ist oft die Rede, wenn in Worte gefasst werden soll, was die Menschen hier oben beim Anblick der Steine und Gebäude empfinden. Und auch mir fällt kein besseres Wort, keine bessere Erklärung dafür ein, warum es sich auch noch nach einem halben Jahr und einigen Drehtagen in Buchenwald manchmal wie ein seltsamer Widerspruch anfühlt. Unweigerlich frage ich mich: Wie wird dieser Ort zum Arbeitsplatz? Mich interessieren die Mitarbeiter der Gedenkstätte und ihre Geschichten. Was ist das für ein Weg der zur Arbeit hier in der Gedenkstätte führt? Was treibt diese Menschen an? Und wie muss das sein, wenn das Gelände eines ehemaligen Konzentrationslagers Teil des eigenen Alltags wird? Weiterlesen