Monate: April 2016

Eröffnung der neuen Dauerausstellung Buchenwald

Die neue Dauerausstellung (hier Fotos vom Aufbau) der KZ Gedenkstätte Buchenwald ist am 17. April eröffnet worden. Das rote Band zerschnitt die Kulturstaatsministerin Frau Dr. Monika Grütters gemeinsam mit Volkhard Knigge und Bertrand Herz. Für uns bedeutete diese Datum auch: letzter Drehtag für unsere Fernsehdokumentation „Buchenwald. Nächste Generation“. Der Sendetermin wird der 31. Mai 2016 um 22:20 Uhr auf 3sat sein. Ein von uns produzierter Beitrag für die 3sat Kulturzeit über die Eröffnung gibt auch einen ganz kleinen Vorgeschmack auf unseren Film: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58511 Ein weiterer Link auf die 3sat Website weist bereits auf die Ausstrahlung und das Projekt selbst hin: https://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/186309/index.html Der Link auf die Website der Gedenkstätte Buchenwald zum Thema neue Dauerausstellung ist hier: http://www.buchenwald.de/1452/

Das Buchenwald-Projekt in Radio

  Für die Sendung Zeitfragen von Deutschlandradio Kultur ergab sich für mich die Chance über die Dreharbeiten des Filmprojekts Buchenwald und zu den Fragen der Darstellbarkeit des Grauens und der (vermeintlichen?) Authentizität des Ortes, also des ehemaligen KZ`s, im Rahmen eines Features zu reflektieren. Die Regie hatte Giuseppe Maio und der Redakteur ist Winfried Sträter. Die Sendung lief am 09. April 2016 und ist hier weiterhin zu hören: http://www.deutschlandradiokultur.de/historisierung-des-holocaust-wie-heute-noch-das-grauen-in.976.de.html?dram:article_id=350335

Ivan Ivanji – ehemals Zeitzeuge

„Ich bin sehr ungern Zeuge jener Zeit, die stets gemeint ist, wenn man mich als Zeitzeugen aufruft, um Aussagen zu machen. (…) Anfangs verstand ich es als Bezeichnung von Menschen, die den Holocaust persönlich erlebt und überlebt haben. Es gibt unendlich viele Berichte von Zeitzeugen, viele vor allem mit Beschreibungen wie schrecklich das war. Meine Teilnahme an den Versammlungen oder Gesprächen mit unterschiedlichstem Publikum natürlich inklusive. Allmählich aber klingt mir, was wir zu bezeugen haben, einfach wehleidig.